Brennglas Corona

Verschärft die Covid-19-Pandemie die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland?

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Corona – das bedeutet für die einen Homeoffice, für andere Kurzarbeit und für manche den Verlust des Arbeitsplatzes! Betriebe, Verwaltungen, Hochschulen und Universitäten haben ihre über Jahre aufgebauten Kompetenzen der Digitalisierung nutzen und weiterentwickeln können, andere Branchen sind vollständig zum Erliegen gekommen, besonders in der Gastronomie und Hotellerie.
Wirkt die Corona-Pandemie wie ein Brennglas, das soziale Ungerechtigkeiten sichtbar macht, verstärkt und vertieft?

Zwischen den Welten – Klima und Wirtschaft im Widerstreit

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Angesichts der großen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, ist der Klimawandel als zentrale Bedrohung in den vergangenen Monaten in den Hintergrund getreten. Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den Gesetzgeber zur Nachbesserung des Klimaschutzgesetzes verpflichtet, ist das Thema wieder verstärkt in den Fokus gerückt und wird auch die kommende Bundestagswahl entscheidend prägen. Während Umweltschutzverbände und insbesondere die junge Generation Hoffnung schöpfen, stößt das neue Klimaschutzgesetz zunehmend auf Kritik aus der Wirtschaft.

Die Freiheit anders Denkender

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Meinungsvielfalt, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit sind drei Seiten einer Medaille, die gegenwärtig auf der Kante steht. Neben pandemiebedingten Versammlungsverboten sorgten Störungen bis hin zur Lahmlegung von Veranstaltungen, Hochschulvorlesungen und Seminaren für Unmut. Freiheiten, die lange als selbstverständlich galten, haben heftige Kontroversen ausgelöst.

Vergangenheit – Erinnerung – Geschichte

Gewaltorte der NS-Zeit im historischen Denken europäischer Gesellschaften

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Wie wird sich Vermittlung nach dem Ende der Zeitzeugenschaft gestalten? Wie lassen sich Interesse und Engagement der nächsten Generation(en) wecken und erhalten? Wie ist mit politischer Einflussnahme, wie mit nationalistischen oder revisionistischen Tendenzen umzugehen? Was bedeuten die Erfahrungen des »Zeitalters der Extreme« heute und in einer globalisierten Welt? Über diese und weitere Fragen zur Vergangenheit und Zukunft der Erinnerungskultur diskutierten die Gäste des Osnabrücker Friedensgesprächs.

»Oma, was ist ein Schneemann?«

Diskussion zum Thema Klimagerechtigkeit

die Podiumsteilnehmenden im Gespräch

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Die Debatte um das Klima, Umweltzerstörung und Ressourcenverbrauch birgt vielfältige Konflikte; zwischen dem globalen Norden und Süden, zwischen gesellschaftlichen Schichten und insbesondere zwischen den Generationen. Weshalb scheitert die Umsetzung der Ziele des Pariser Abkommens und wie real ist die Gefahr, dass zukünftige Generationen negativ betroffen sind, wenn wir den Klimawandel nicht eindämmen?

Integration in der Stadt

Wie kann sie gelingen?

Gruppenfoto vor dem Rathaus

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Integration – geflüchtete Menschen aufzunehmen verlangt zunächst die Sicherstellung der elementaren Bedürfnisse nach menschenwürdiger Unterbringung, Nahrung und Kleidung. Was mit dem »Wir schaffen das!« der Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 begonnen hat, fordert jetzt den langen Atem, diejenigen, die auf lange Sicht oder dauerhaft in Deutschland bleiben, zu integrieren.

Die Ängste der Deutschen

Macht Angst Politik?

Gruppenfoto im Schloss

© Osnabrücker Friedensgespräche | Fritz Thormählen

»German Angst« war ein Prädikat, mit dem man die Gefühlslage der Deutschen jahrzehntelang positiv und negativ charakterisieren wollte. Kollektive Ängste vor Revanche in der Nachkriegszeit, dem Kommunismus, einem Atomkrieg, Waldsterben, Nahrungsmittel-BSE-Vergiftungen, Vogelgrippe, einer Klimakatastrophe, Terrorismus, Migranten-Überfremdung, Altersarmut und vor einem Zerreißen der Gesellschaft seien »typisch deutsch«.