musica pro pace 2022

„O Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen!“ – Liedsammlungen aus dem Konzentrationslager

„O Buchenwald, ich kann dich nicht vergessen!“ – Liedsammlungen aus dem Konzentrationslager. Ausführende: Michael Müller-Kasztelan (Gesang), Christopher Wasmuth (Klavier), Danylo Gertsev (Violine)

musica pro pace 2021

„Dona nobis pacem“ – Friedensmusik für 1945

Statue in der Chapel des King's College in Cambridge

Im Jahre 1940 schuf der französische Komponist André Jolivet eine „Messe pour le Jour de la Paix“ – eine Messe für den Tag des Friedens. Unmittelbar vorausgegangen war der Waffenstillstand vom Compiègne vom 22. Juni, der die Besetzung Frankreichs durch Nazi-Deutschland besiegelte. Jolivet ersehnte eine Rückkehr zum Frieden, für deren Eintritt er seine Messe schuf.

musica pro pace 2019

»Dieser Krieg ist nicht unser Krieg!« – Friedensrufe der Dreißiger Jahre

© Kienzle | Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

"Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden" (Käthe Kollwitz), © Kienzle | Käthe-Kollwitz-Museum Berlin

In den 1930er Jahren etablierten sich in Europa Diktaturen, welche die Befürchtung eines neuen Weltkrieges wachsen ließen. In Literatur, Kunst und Musik kam diese Sorge in vielen Werken zum Ausdruck. Das Konzert stellte daraus eine Auswahl von fünf Werken für Chor a cappella vor.

musica pro pace 2018

»1918«

Maurice Ravel au piano 1912, © Wikimedia

Die drei Werke des Konzertes stehen in Bezug zum Jahr 1918, das das Ende des Ersten Weltkrieges markiert. Der Pianist Ludwig Wittgenstein, der im Kriegsdienst seinen rechten Arm verlor, nutzte das große familiäre Vermögen, Klavierwerke für die linke Hand in Auftrag zu geben. Es entstanden vor allem Kompositionen u.a. von Prokofieff, Hindemith, Korngold, Britten und, als bekanntestes, Ravels Klavierkonzert. Diese Auftragswerke Wittgensteins zeigen, wie er sich der Kriegverwundung moralisch entgegenstellt und die eigene künstlerische Beeinträchtigung überwindet.

musica pro pace 2017

Friedensmusik im Reformationszeitalter 1517-1648

Das Zeitalter der Reformation, das 1517 beginnt und mit dem Westfälischen Frieden endet, ist zutiefst von kriegerischen Auseinandersetzungen in Mitteleuropa bestimmt. In diesem mehr als ein Jahrhundert langen Zeitraum entstand eine Fülle von Kompositionen, die den Ruf nach Frieden zum Inhalt haben.

musica pro pace 2016

Mikis Theodorakis, außerhalb der klassischen Musik unter anderem durch die Filmmusik zu Alexis Sorbas bekannt, ist vielleicht der politischste Komponist des 20. Jahrhunderts. Denn nicht nur viele seiner Werke greifen politische und soziale Themen auf, sondern auch er selbst war aktiv in allen denkbaren Bereichen politischen Engagements: als Partisan im 2. Weltkrieg, im Untergrund während der faschistischen Diktatur Ende der 60er Jahre, als Parlamentarier der Linken wie auch der konservativen Nea Demokratia bis hin zur Berufung als Minister ohne Geschäftbereich beim Premierminister.

musica pro pace 2015

1915

»1915«, der Krieg erstreckt sich immer weiter über ganz Europa, Tausende junger Männer sterben auf den Schlachtfeldern. Unter ihnen auch Rudi Stephan, ein junger erfolgversprechender Komponist aus Worms. Er wurde gerade einmal 28 Jahre alt, hinterließ bei seinem Tod jedoch neben zahlreichen Liedern und Kammermusikstücken auch drei Werke für Sinfonieorchester sowie eine Oper. Zeitgenossen sahen in ihm, der auf ganz eigene Weise den Übergang von der Spätromantik in die Moderne gestaltete, eine der großen Hoffnungen für die zeitgenössische Musik.

musica pro pace 2014

Die Werke des Konzertes umschlossen die beiden Weltkriege, deren Gedenken 2014 begangen wurde – den Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren und den des Zweiten Weltkrieges vor 75 Jahren.

musica pro pace 2013

Tragische Helden

Tragische Helden. Konzert zum Osnabrücker Friedenstag in Kooperation mit dem Theater Osnabrück.