Das Endspiel

»Game Over« für die EU?

Statements und Diskussion mit

© Heike Kummer

Dr. Hans-Peter Martin

Österreichischer Journalist und Sachbuchautor

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Christoph König und Prof. Dr. Roland Czada, Universität Osnabrück


Dr. Hans-Peter Martin wurde 1957 in Bregenz am Bodensee geboren. Nach einem Schuljahr in Kalifornien studierte er Rechts- und Politikwissenschaften an der Universität Wien, an der er 1984 zum Dr. jur. promoviert wurde. Bereits als Student war er für das deutsche Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« tätig, 1989 wurde er dessen Korrespondent in Südamerika, 1996 in Prag und Wien. Von 1999 bis 2014 war Martin unabhängiges Mitglied des Europäischen Parlaments. Seine Sachbücher, u.a. »Bittere Pillen« und »Die Globalisierungsfalle« (mit Harald Schumann), wurden weltweit mehr als sieben Millionen Mal verkauft.

2018 erschien Martins neuestes Buch »Game Over: Wohlstand für wenige, Demokratie für niemand, Nationalismus für alle – und dann?« Es verbindet die verschiedensten Entwicklungen – von der wachsenden Ungleichheit und gesellschaftlichen Spaltung über Handelskonflikte, Digitalisierung bis hin zu Neonationalismus und dem Showdown in der EU. Insbesondere warnt Martin vor dem chinesischen Modell eines »kapitalistischen Überwachungskommunismus« und fordert endlich »Mut zur Radikalität« – aus der politischen Mitte heraus. »Ein anregend streitbares Buch«, schreibt »Die Zeit«, und wünscht sich »hoffentlich hitzige Diskussionen, die uns über das Thema bevorstehen». Die europäischen Fragen, die das Buch aufwirft, waren Gegenstand des Friedensgesprächs: Prof. Dr. Roland Czada und Prof. Dr. Christoph König sprachen mit dem Autor.


25. April 2019, 19 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben 29 / Schloss


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© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

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