Integration in der Stadt

Wie kann sie gelingen?

Statements und Diskussion mit

Dirk Hilbert
© Michael Schmidt

Dirk Hilbert

Oberbürgermeister von Dresden

Markus Lewe
© Presseamt der Stadt Münster

Markus Lewe

Vizepräsident des Deutschen Städtetages, Oberbürgermeister von Münster

Thomas Groß
© Universität Osnabrück | Elena Scholz

Prof. Dr. Thomas Groß

Rechtswissenschaftler, Universität Osnabrück

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Universität Osnabrück


Integration – geflüchtete Menschen aufzunehmen verlangt zunächst die Sicherstellung der elementaren Bedürfnisse nach menschenwürdiger Unterbringung, Nahrung und Kleidung. Was mit dem »Wir schaffen das!« der Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 begonnen hat, fordert jetzt den langen Atem, diejenigen, die auf lange Sicht oder dauerhaft in Deutschland bleiben, zu integrieren. Diese Aufgabe stellt sich vor allem den Städten. Sie müssen in ihren gesellschaftlichen und politischen Bedingungen und Konstellationen für Akzeptanz und vielfältige Unterstützung der Bevölkerung sorgen. Was heißt und wie gelingt Integration in der Großstadt?

Bei dem Osnabrücker Friedensgespräch stellte der Oberbürgermeister von Dresden, Dirk Hilbert, die Bedingungen des Gelingens oder Scheiterns aus den Erfahrungen seiner Stadt im Osten Deutschlands vor. Das Bild wurde erweitert durch den Oberbürgermeister der westdeutschen Großstadt Münster, Markus Lewe, der als Vizepräsident des Deutschen Städtetages auch die Pluralität der Herausforderungen in den deutschen Städten thematisierte. Prof. Thomas Groß erweiterte mit seiner rechtswissenschaftlichen Expertise die Erfahrungen der politischen Arbeit in den Kommunen um die rechtliche Perspektive der Bedingungen gelingender Integration.


9. Juli 2019, 19 Uhr, Ratssitzungssaal im Rathaus, Markt


Bildergalerie

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

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