Zwischen den Welten – Klima und Wirtschaft im Widerstreit

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Angesichts der großen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, ist der Klimawandel als zentrale Bedrohung in den vergangenen Monaten in den Hintergrund getreten. Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den Gesetzgeber zur Nachbesserung des Klimaschutzgesetzes verpflichtet, ist das Thema wieder verstärkt in den Fokus gerückt und wird auch die kommende Bundestagswahl entscheidend prägen. Während Umweltschutzverbände und insbesondere die junge Generation Hoffnung schöpfen, stößt das neue Klimaschutzgesetz zunehmend auf Kritik aus der Wirtschaft.

Die Freiheit anders Denkender

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Meinungsvielfalt, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit sind drei Seiten einer Medaille, die gegenwärtig auf der Kante steht. Neben pandemiebedingten Versammlungsverboten sorgten Störungen bis hin zur Lahmlegung von Veranstaltungen, Hochschulvorlesungen und Seminaren für Unmut. Freiheiten, die lange als selbstverständlich galten, haben heftige Kontroversen ausgelöst.

Vergangenheit – Erinnerung – Geschichte

Gewaltorte der NS-Zeit im historischen Denken europäischer Gesellschaften

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Wie wird sich Vermittlung nach dem Ende der Zeitzeugenschaft gestalten? Wie lassen sich Interesse und Engagement der nächsten Generation(en) wecken und erhalten? Wie ist mit politischer Einflussnahme, wie mit nationalistischen oder revisionistischen Tendenzen umzugehen? Was bedeuten die Erfahrungen des »Zeitalters der Extreme« heute und in einer globalisierten Welt? Über diese und weitere Fragen zur Vergangenheit und Zukunft der Erinnerungskultur diskutierten die Gäste des Osnabrücker Friedensgesprächs.

»Oma, was ist ein Schneemann?«

Diskussion zum Thema Klimagerechtigkeit

die Podiumsteilnehmenden im Gespräch

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Die Debatte um das Klima, Umweltzerstörung und Ressourcenverbrauch birgt vielfältige Konflikte; zwischen dem globalen Norden und Süden, zwischen gesellschaftlichen Schichten und insbesondere zwischen den Generationen. Weshalb scheitert die Umsetzung der Ziele des Pariser Abkommens und wie real ist die Gefahr, dass zukünftige Generationen negativ betroffen sind, wenn wir den Klimawandel nicht eindämmen?

Integration in der Stadt

Wie kann sie gelingen?

Gruppenfoto vor dem Rathaus

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Integration – geflüchtete Menschen aufzunehmen verlangt zunächst die Sicherstellung der elementaren Bedürfnisse nach menschenwürdiger Unterbringung, Nahrung und Kleidung. Was mit dem »Wir schaffen das!« der Bundeskanzlerin Angela Merkel 2015 begonnen hat, fordert jetzt den langen Atem, diejenigen, die auf lange Sicht oder dauerhaft in Deutschland bleiben, zu integrieren.

Die Ängste der Deutschen

Macht Angst Politik?

Gruppenfoto im Schloss

© Osnabrücker Friedensgespräche | Fritz Thormählen

»German Angst« war ein Prädikat, mit dem man die Gefühlslage der Deutschen jahrzehntelang positiv und negativ charakterisieren wollte. Kollektive Ängste vor Revanche in der Nachkriegszeit, dem Kommunismus, einem Atomkrieg, Waldsterben, Nahrungsmittel-BSE-Vergiftungen, Vogelgrippe, einer Klimakatastrophe, Terrorismus, Migranten-Überfremdung, Altersarmut und vor einem Zerreißen der Gesellschaft seien »typisch deutsch«.

Das Endspiel

»Game Over« für die EU?

Gruppenfoto vor dem Schloss

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

2018 erschien Martins neuestes Buch »Game Over: Wohlstand für wenige, Demokratie für niemand, Nationalismus für alle – und dann?« Es verbindet die verschiedensten Entwicklungen – von der wachsenden Ungleichheit und gesellschaftlichen Spaltung über Handelskonflikte, Digitalisierung bis hin zu Neonationalismus und dem Showdown in der EU. Roland Czada und Christoph König sprachen mit dem Autor.

America first!

Trumps Präsidentschaft: Was bringt sie seinem Land und der Welt?

Gruppenfoto vor der Schlossaula

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Mit den Kongresswahlen im November 2018 hat die Präsidentschaft Donald Trumps gerade ihre Halbzeit erreicht. Während für die Demokraten der ›Alptraum‹ Trump zur alltäglich wiederkehrenden Wirklichkeit geworden ist, feiern die Republikaner die Erfolge des Präsidenten, vor allem im Hinblick auf den radikal-konservativen Umbau der Institutionen und die aggressive Umsetzung des im Wahlkampf versprochenen Programms eines ungehemmten ›ökonomischen Nationalismus‹: America first!