Das wird man ja noch sagen dürfen – Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Gesellschaft

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind Themen, die aufwühlen, insbesondere nach schrecklichen Mordanschlägen und politisch motivierten Gewalttaten. Stimmungen und Einstellungen, die dahinterstehen, bleiben indes oft unbestimmt. Wieviel Rechtsextremismus gibt es? Warum er weltweit wütet und wie er auf die Mitte der Gesellschaft einwirkt, sind Fragen, die keine eindeutige Antwort gefunden haben.

Europa nach dem BREXIT

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Der damalige britische Premierminister David Cameron gab den Bürgerinnen und Bürgern des Vereinigten Königreichs im Jahre 2016 die Möglichkeit, in einem Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union abzustimmen. Das Ergebnis dieser „Brexit“-Volksbefragung war recht knapp ausgefallen: 52% der Wählerinnen und Wähler stimmte für den Austritt aus der EU, 48 % für den Verbleib. Schottland und Nordirland stimmten mehrheitlich gegen einen Austritt. Welche Konsequenzen ergeben sich aus dieser Mehrheitsentscheidung sowohl für die EU als auch für das UK?

Zeitenwende – Sonderfriedensgespräch zum Krieg in der Ukraine

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Fassungslosigkeit und Entsetzen bestimmen seit dem 24. Februar unser Leben – der Krieg in der Ukraine erschüttert die Welt. Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg Russlands, den wir gerade erleben, bedeutet eine Zeitenwende, die bislang unvorstellbar schien. Um die Lage in der Ukraine wissenschaftlich einzuordnen und die Geschehnisse und Folgen zu beleuchten, fand ein Sonderfriedensgespräch zum Krieg in der Ukraine als Livestream statt.

Heimat – konservativ, progressiv, traditionell?

Anlässlich des 300. Geburtstages von Justus Möser

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Heimat ist strittig. Die einen verknüpfen mit Heimat ein Gefühl des Wohlbefindens mit Freundinnen, Freunden, Bekannten, Verwandten, Nachbarinnen, Nachbarn und guten Arbeits-verhältnissen – unabhängig von ihrem Geburtsort. „Ubi bene, ibi patria“ (wo es schön ist, da ist Heimat), meinte schon Cicero im Alten Rom. Die anderen binden Heimat und Heimatgefühle an den Ort, an dem sie groß geworden sind und Verlässlichkeit und Vertrauen aufgebaut haben.

Brennglas Corona

Verschärft die Covid-19-Pandemie die soziale Ungerechtigkeit in Deutschland?

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Corona – das bedeutet für die einen Homeoffice, für andere Kurzarbeit und für manche den Verlust des Arbeitsplatzes! Betriebe, Verwaltungen, Hochschulen und Universitäten haben ihre über Jahre aufgebauten Kompetenzen der Digitalisierung nutzen und weiterentwickeln können, andere Branchen sind vollständig zum Erliegen gekommen, besonders in der Gastronomie und Hotellerie.
Wirkt die Corona-Pandemie wie ein Brennglas, das soziale Ungerechtigkeiten sichtbar macht, verstärkt und vertieft?

Zwischen den Welten – Klima und Wirtschaft im Widerstreit

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Angesichts der großen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich bringt, ist der Klimawandel als zentrale Bedrohung in den vergangenen Monaten in den Hintergrund getreten. Mit dem jüngsten Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das den Gesetzgeber zur Nachbesserung des Klimaschutzgesetzes verpflichtet, ist das Thema wieder verstärkt in den Fokus gerückt und wird auch die kommende Bundestagswahl entscheidend prägen. Während Umweltschutzverbände und insbesondere die junge Generation Hoffnung schöpfen, stößt das neue Klimaschutzgesetz zunehmend auf Kritik aus der Wirtschaft.

Die Freiheit anders Denkender

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Meinungsvielfalt, Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit sind drei Seiten einer Medaille, die gegenwärtig auf der Kante steht. Neben pandemiebedingten Versammlungsverboten sorgten Störungen bis hin zur Lahmlegung von Veranstaltungen, Hochschulvorlesungen und Seminaren für Unmut. Freiheiten, die lange als selbstverständlich galten, haben heftige Kontroversen ausgelöst.

Vergangenheit – Erinnerung – Geschichte

Gewaltorte der NS-Zeit im historischen Denken europäischer Gesellschaften

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Wie wird sich Vermittlung nach dem Ende der Zeitzeugenschaft gestalten? Wie lassen sich Interesse und Engagement der nächsten Generation(en) wecken und erhalten? Wie ist mit politischer Einflussnahme, wie mit nationalistischen oder revisionistischen Tendenzen umzugehen? Was bedeuten die Erfahrungen des »Zeitalters der Extreme« heute und in einer globalisierten Welt? Über diese und weitere Fragen zur Vergangenheit und Zukunft der Erinnerungskultur diskutierten die Gäste des Osnabrücker Friedensgesprächs.