Die Ängste der Deutschen

Macht Angst Politik?

Gruppenfoto im Schloss

© Osnabrücker Friedensgespräche | Fritz Thormählen

»German Angst« war ein Prädikat, mit dem man die Gefühlslage der Deutschen jahrzehntelang positiv und negativ charakterisieren wollte. Kollektive Ängste vor Revanche in der Nachkriegszeit, dem Kommunismus, einem Atomkrieg, Waldsterben, Nahrungsmittel-BSE-Vergiftungen, Vogelgrippe, einer Klimakatastrophe, Terrorismus, Migranten-Überfremdung, Altersarmut und vor einem Zerreißen der Gesellschaft seien »typisch deutsch«.

Das Endspiel

»Game Over« für die EU?

Gruppenfoto vor dem Schloss

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

2018 erschien Martins neuestes Buch »Game Over: Wohlstand für wenige, Demokratie für niemand, Nationalismus für alle – und dann?« Es verbindet die verschiedensten Entwicklungen – von der wachsenden Ungleichheit und gesellschaftlichen Spaltung über Handelskonflikte, Digitalisierung bis hin zu Neonationalismus und dem Showdown in der EU. Roland Czada und Christoph König sprachen mit dem Autor.

America first!

Trumps Präsidentschaft: Was bringt sie seinem Land und der Welt?

Gruppenfoto vor der Schlossaula

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Mit den Kongresswahlen im November 2018 hat die Präsidentschaft Donald Trumps gerade ihre Halbzeit erreicht. Während für die Demokraten der ›Alptraum‹ Trump zur alltäglich wiederkehrenden Wirklichkeit geworden ist, feiern die Republikaner die Erfolge des Präsidenten, vor allem im Hinblick auf den radikal-konservativen Umbau der Institutionen und die aggressive Umsetzung des im Wahlkampf versprochenen Programms eines ungehemmten ›ökonomischen Nationalismus‹: America first!

Frieden machen!

Wie Kriege beendet werden und wie Frieden gelingen kann

Gruppenfoto vor der Schlossaula: v. l.: Wolfgang Petritsch, Prof. Dr. Ulrich Schneckener, Fritz Brickwedde, Dr. Dana Landau, Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Markus Potzel, Prof. Dr. Reinhold Mokrosch

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Fast täglich wird über die Kriegsschauplätze in Europas Nachbarschaft berichtet. Weniger im Fokus stehen die Möglichkeiten und Grenzen von Friedens- und Vermittlungsprozessen. Aus Anlass des 370jährigen Gedenkens an den Westfälischen Frieden zu Osnabrück und Münster widmete sich dieses Friedensgespräch dem Thema »Frieden machen«.

Freiheit der Literatur

Gruppenfoto vor dem Schloss

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Liao Yiwu, 1958 in der Provinz Sichuan geboren, lebt als Exilschriftsteller in Berlin. Er floh im Jahr 2012 über Vietnam aus China und erhielt für seinen Roman Die Wiedergeburt der Ameisen im selben Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Dieser Roman stand im Mittelpunkt der Lesung – er ist allein in deutscher Sprache veröffentlicht, das chinesische Manuskript wurde stückweise aus dem Gefängnis geschmuggelt.

Digitale Medien

Wer beherrscht die ›fünfte Gewalt‹?

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Mit Blick auf die ›sozialen Netzwerke‹, das Internet und die digitalen Medien überhaupt sind weiterhin große Erwartungen verbunden, es herrscht Goldgräberstimmung, was die kommerziellen Möglichkeiten angeht. Vom Schlagwort ›Digitalisierung‹ geht ein buntes Glücks- und Freiheitsversprechen aus: Worte, Töne, Bilder lassen sich mit einer unbegrenzten Menge Mensch tauschen. Nachrichten, Informationen und Wissen sind frei zugänglich, ebenso alle Arten von Spiel und Unterhaltung.