Sonderfriedensgespräch zur Situation im Iran

© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

Podiumsdiskussion mit

© privat

Shabnam von Hein

Journalistin und Iranexpertin, Deutsche Welle (DW)

© privat

Dr. Dr. Haila Manteghi Amin

Religions- und Kulturwissenschaftlerin am Exzellenzcluster Religion und Politik an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster

© Fotostudio Martina Stange

Hasti Hosseyni Gookeh

Studentin und Aktivistin

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl, Präsidentin der Universität Osnabrück


„Jin, Jiyan, Azadî” – Frau, Leben, Freiheit: Dieser Ruf ist zum Leitmotiv der Proteste im Iran geworden, die nach dem gewaltsamen Tod Jina Mahsa Aminis am 16. September 2022 aufflammten. Unter Lebensgefahr demonstrieren seitdem in allen Landesteilen vor allem Frauen gegen staatliche Gewalt und fordern Selbstbestimmung und Freiheit. Durch das Regime werden die Proteste brutal niedergeschlagen und die Bevölkerung ist Repressionen, Gewalt und Folter ausgesetzt.

Wie definiert sich die Freiheitsbewegung? Ist ein Sturz der islamischen Republik und damit ein Systemwechsel im Iran möglich? Welche Wirkung haben die Sanktionen des Westens und kann dieser die weitere Entwicklung beeinflussen? Diese und weitere Fragen wurden im Rahmen des Sonderformats der Friedensgespräche diskutiert und die historischen Besonderheiten und die Entwicklung des Landes, die Wurzeln der Proteste und die Perspektiven der Revolutionsbewegung betrachtet.


26. Januar 2023, 18 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben 29 / Schloss

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