Der verdrängte Krieg im Sudan – Eine humanitäre Katastrophe im Schatten der Weltöffentlichkeit

Podiumsdiskussion mit

© privat

Dr. Ibrahim Ahmed

Absolvent der Universität Osnabrück

© privat

Hager Ali

Researcher and Consultant, GIGA Institute for Global and Area Studies (GIGA)/Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien

© SWP

Dr. Gerrit Kurtz

Wissenschaftler, Forschungsgruppe Afrika und Mittlerer Osten, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Alexander De Juan, Professor für Vergleichende Politikwissenschaft, Universität Osnabrück


9. Dezember 2026, 18 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben 29/Schloss

Seit April 2023 versinkt der Sudan in einem verheerenden Bürgerkrieg. Während die internationale Aufmerksamkeit oft auf anderen Schauplätzen ruht, kämpfen die sudanesischen Streitkräfte (SAF) und die paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) um die Vorherrschaft – mit katastrophalen Folgen für die Zivilbevölkerung. Was als politischer Machtkampf begann, hat sich zu einer der größten humanitären Krisen unserer Zeit ausgeweitet. Zehntausende Menschen haben ihr Leben verloren, Millionen Menschen sind auf der Flucht, die Infrastruktur ist zerstört und Hunger wie auch sexualisierte Gewalt werden gezielt als Waffen gegen die Zivilbevölkerung eingesetzt. Internationale Vermittlungsversuche blieben bislang weitgehend erfolglos. Was sind die Hintergründe und Ursachen für diesen Krieg? Warum gelingt es nicht, die Konfliktparteien an den Verhandlungstisch zu zwingen? Wie ist die aktuelle militärische und humanitäre Lage? Welche Rolle spielen regionale Interessen und die internationale Gemeinschaft? Und wie kann ein dauerhafter Frieden erreicht werden?

Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.