„Alles Kunst?“ – Zwischen Meinungsfreiheit und Cancel Culture

Podiumsdiskussion mit

© Christof Rieken

Prof. Monika Grütters

Staatsministerin für Kultur und Medien a.D.

© Marlena Waldthausen

Matthias Pees

Intendant der Berliner Festspiele

© Karsten Michaelis

Alexej Eisner

Osnabrücker Künstler

21. April 2026, 18:00 Uhr
Aula der Universität, Neuer Graben 29/Schloss

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Universität Osnabrück

Die Freiheit der Kunst ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pluralistischen und freien Gesellschaft und eine bedeutende schützenswerte Errungenschaft, die nicht nur unser kulturelles Leben bereichert. Wenngleich die Kunstfreiheit ein im deutschen Grundgesetz verankertes Recht bildet, gerät die Gegenwartskunst in ihren unterschiedlichen Ausprägungen zunehmend unter Druck. Bisweilen entwickeln sich polarisierende Diskurse und Vorwürfe der cancel culture oder Zensur werden laut. In jüngster Zeit entzünden sich Debatten oft an der Abgrenzung zwischen Kunst und politischem Aktivismus, insbesondere im Kontext von Antisemitismus-Vorwürfen oder der Kritik an staatlichem Handeln. Auch in Osnabrück wird die Debatte um die Kunstfreiheit immer wieder öffentlichkeitswirksam und kontrovers geführt. Welche Bedeutung hat die Kunstfreiheit für unsere Demokratie und welchen Bedrohungen ist sie ausgesetzt? Welche Grenzen der Kunstfreiheit existieren und in welchem Spannungsverhältnis steht sie zu anderen Grundrechten, wie der Meinungsfreiheit, oder dem Schutz religiöser Gefühle? Ist eine Trennung von Werk und Künstler*in überhaupt möglich?

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