Kinder im Krieg

Statements und Diskussion mit

Dr. Gehad Mazarweh
Psychotherapeut, Freiburg im Breisgau

Christian Schneider
Geschäftsführer des Deutschen Komitees für UNICEF

Dr. Areej Zindler
Fachärztin für Kinder-und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, UKE Hamburg

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Susanne Menzel, Universität Osnabrück


Was richten Kriegserfahrungen bei Kindern an? Wie und wo finden Kinder Schutz im Krieg? Wie gehen sie mit Bildern von Zerstörung, Verletzungen und Toten um? Wie verarbeiten Kinder außergewöhnliche Ängste, die über jedes Normalmaß hinausgehen? – Dieses Friedensgespräch knüpfte an die Diskussion um steigende Zahlen minderjähriger Bürgerkriegs- und Kriegsflüchtlinge an, die etwa aus Syrien, Afghanistan und afrikanischen Staaten zu uns kommen. Hierbei ging es in erster Linie darum, über die besonderen Bedürfnisse von Kindern, die in Kriegsgebieten leben oder von dort stammen, zu informieren und die Möglichkeiten einer adäquaten Aufnahme und Versorgung zu erörtern. Beleuchtet wurden die Lebenssituation dieser Kinder und Jugendlichen und die Gefährdungen in ihren Heimatländern, z.B. als Binnenflüchtlinge in Syrien oder in Jordanien und Libanon, aber auch die besondere Lage, in die sie in Deutschland bzw. in Europa kommen. Gefragt wurde, welche sozialen, medizinischen, psychologischen Assistenz- und ggf. Behandlungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche bei uns bestehen bzw. nötig wären.


17. März 2016, 19 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben 29 / Schloss


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© Osnabrücker Friedensgespräche | Uwe Lewandowski

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