Podiumsdiskussion mit

Prof. Dr. Kathrin Groh
Professorin für Öffentliches Recht, Universität der Bundeswehr München

Otto Ellerbrock
Vorsitzender des Landesschülerrats Niedersachsen

Prof. Dr. Ulrich Schlie
Historiker und Politologe, Direktor des Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) und der Henry-Kissinger-Professor für Sicherheits- und Strategieforschung am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bonn
Gesprächsleitung
Prof. Dr. Johannes Hirata, Professor für Volkswirtschaftslehre, Hochschule Osnabrück
24. November 2026, 18 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben 29/Schloss
Angesichts einer sich dramatisch verändernden Sicherheitslage in Europa und dem Personalmangel bei der Bundeswehr ist die Debatte um die Wehrpflicht in Deutschland neu entbrannt. Nach dem Aussetzen im Jahr 2011 wird nun über die Wiedereinführung diskutiert, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Seit Januar 2026 gilt bereits ein neues Wehrdienstmodell: Alle 18-jährigen Männer müssen einen Fragebogen zur Eignung ausfüllen, für Frauen ist dies freiwillig. Ist eine neue Wehrpflicht ein notwendiger Schritt zur Landesverteidigung oder ein überholtes Modell, das zu tief in die Freiheitsrechte junger Menschen eingreift? Sollte die Bundeswehr allein auf freiwilliger Basis versuchen, mehr Personal zu gewinnen? Sollte eine moderne Wehrpflicht geschlechtsneutral sein oder sollte es eine allgemeine Dienstpflicht geben? Diesen und weiteren Fragen wird sich das Friedensgespräch widmen.
Der Eintritt ist kostenfrei. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.