Das wird man ja noch sagen dürfen – Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in der Gesellschaft

Um gesichert einen Sitzplatz zu erhalten, wird eine Anmeldung über das Ticketportal (freigeschaltet ab dem 25. Mai) erbeten.

Podiumsdiskussion mit

© Universität Kassel

Dr. Floris Biskamp

Politikwissenschaftler und Soziologe, Koordinator des Promotionskollegs Rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität an der Universität Tübingen

© Hochschule Niederrhein

Prof. Dr. Beate Küpper

Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach

© peter-juelich.com

Martín Steinhagen

Freier Journalist und Autor des Buchs »Rechter Terror. Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt«

Gesprächsleitung
Prof. Dr. Roland Czada, Universität Osnabrück


Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind Themen, die aufwühlen, insbesondere nach schrecklichen Mordanschlägen
und politisch motivierten Gewalttaten. Stimmungen und Einstellungen, die dahinterstehen, bleiben indes oft unbestimmt. Wieviel Rechtsextremismus gibt es? Warum er weltweit wütet und wie er auf die Mitte der Gesellschaft einwirkt, sind Fragen,
die keine eindeutige Antwort gefunden haben. Wie sich aus ihm Gewalt entwickelt, ist ein weiteres Thema, ebenso die Frage, was man dagegen unternehmen kann. Überwachung und Strafverfolgung, die Kontrolle sozialer Medien und die Überprüfung der Verfassungstreue bilden Ansätze, die neben Demokratieförderung und Aufklärung getreten sind, aber auch als Maßnahmen der Bespitzelung und Bevormundung kritisiert werden. Wie die Demokratie schützen, ohne sie dabei aufs Spiel zu setzen? Wo sind die Grenzen der Meinungsfreiheit? Diese und weitere Themen werden im Rahmen des Friedensgesprächs erörtert.


8. Juni 2022, 19 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben 29 / Schloss

Zur Anmeldung: tickets.uni-osnabrueck.de/ofg/ (freigeschaltet ab dem 25. Mai)