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Presseinformation
25. April 2017

 

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Demografie, Rente und die Gerechtigkeitsfrage

Friedensgespräch nach dem Tag der Arbeit

Unter dem Titel »Generationengerechtigkeit, Altersarmut und demographischer Wandel« findet am Dienstag, 2. Mai, 19 Uhr in der Aula der Universität, Neuer Graben / Schloss, das nächste Osnabrücker Friedensgespräch statt. Gäste sind der Essener Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Reinhold Schnabel, die Gewerkschafterin Annelie Buntenbach und der Vorsitzende der Jungen Union Deutschlands, Paul Ziemiak.

Unter der Leitfrage, was getan werden muss, damit ein Alter in Würde für alle sichergestellt wird, stehen Prognosen und Aussagen zur Bevölkerungsentwicklung, zur Migration und zur Realitätstauglichkeit der heutigen Rentenversicherung auf dem Prüfstand. Darüber hinaus werden auch alternative Modelle erörtert, die in Österreich, der Schweiz oder den Niederlanden umgesetzt wurden. Die Gesprächsleitung hat der Soziologe György Széll von der Universität Osnabrück.

Prof. Dr. Reinhold Schnabel, der für den ursprünglich angekündigten Münchener Rentenexperten Börsch-Supan mitwirkt, lehrt an der Universität Duisburg-Essen und am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim. Zudem ist er Gastwissenschaftler am Max- Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern in Bonn und berät das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie die nordrhein-westfälische Landesregierung.

Annelie Buntenbach ist seit 2006 Mitglied des DGB-Bundesvorstandes. Nach langjährigem Engagement in der Kommunalpolitik ihrer Heimatstadt Bielefeld war sie von 1994 bis 2002 Bundestagsabgeordnete der Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen. Anschließend war sie im Bundesvorstand der IG Bauen-Agrar-Umwelt Abteilungsleiterin für Sozialpolitik. Buntenbach ist auch Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von Attac Deutschland, seit 2007 Mitglied im Sozialbeirat der Bundesregierung und seit 2013 Vorsitzende des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit.

Paul Ziemiak wurde 2014 zum Bundesvorsitzenden der Jungen Union Deutschlands gewählt. 1985 im polnischen Stettin geboren, übersiedelte seine Familie wenig später nach Iserlohn. Nach dem Abitur begann Ziemiak sein Jurastudium an den Universitäten Osnabrück und Münster. Seit 1999 in der Jungen Union engagiert, wurde er 2006 Mitglied des NRW-Landesvorstands und 2012 Landesvorsitzender der JU. In Iserlohn ist er Vorsitzender der CDU und Mitglied des Stadtrates.

 
Unterstützt vom Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e.V.