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Presseinformation
7. Juli 2014

 

Medienpartner
Pressemitteilung: Außenpolitik Weiter Denken -
Auswärtiges Amt stellt sich der Diskussion mit Osnabrücker Bürgerinnen und Bürgern zur internationalen Schutzverantwortung

Das Auswärtige Amt wählte Osnabrück als Standort für eine Regionalveranstaltung im Rahmen des »Review 2014 - Außenpolitik Weiter Denken«, um mit Bürgerinnen und Bürgern über das Thema »Deutschland und die Schutzverantwortung – Sind wir bereit zu mehr Engagement?« zu diskutieren. Lokale Kooperationspartner des Auswärtigen Amtes für die öffentliche Veranstaltung am 15. Juli 2014 (19 Uhr, Aula der Universität, Neuer Graben/Schloss) sind die Deutsche Stiftung Friedensforschung und die Osnabrücker Friedensgespräche.

An der Veranstaltung wird mit Patricia Flor, Leiterin der Abteilung Vereinte Nationen und Globale Fragen, eine hochrangige Vertreterin des Auswärtigen Amtes teilnehmen. Als außenpolitischer Experte wird ferner Arvid Bell von der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung für die Diskussion zur Verfügung stehen. Die Veranstaltung moderiert Michael Brzoska, der Vorsitzende der Deutschen Stiftung Friedensforschung.

Außenminister Frank-Walter Steinmeier leitete den »Review 2014«-Prozess zu Beginn dieses Jahres ein, um einen intensiven Dialog mit nationalen und internationalen Experten sowie mit der deutschen Öffentlichkeit über die Außenpolitik Deutschlands zu führen. Was bedeuten die neuen globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts für die Rolle Deutschlands in der Welt und in Europa? Welche Konzepte müssen neu gedacht, welche Ziele anders gesteckt und welche Mittel neu gewählt werden?

Zugespitzt lautet die Leitfrage: Was ist falsch an deutscher Außenpolitik und was müsste daran geändert werden? Neben Hamburg, München und Nürnberg wurde Osnabrück als Standort für die regionalen Auftaktveranstaltungen ausgewählt, um den Dialog mit der Bevölkerung auch außerhalb der Hauptstadt zu suchen. In der Friedensstadt wird mit der internationalen Schutzverantwortung eines der zentralen und schwierigsten friedenspolitischen Themen der Gegenwart zur Diskussion gestellt. Wann und wie kann Deutschland mehr Engagement zeigen, um die Schutz-verantwortung gegenüber der Zivilbevölkerung in Gewaltkonflikten durchzusetzen? Welche Mittel und Instrumente stehen der deutschen Außenpolitik hierfür zur Verfügung?

Als Einrichtung der Forschungsförderung unterstützt die im Oktober 2000 durch den Bund gegründete Deutsche Stiftung Friedensforschung mit Sitz in Osnabrück Projekte im Bereich der Friedens- und Konfliktforschung. Sie fördert wissenschaftliche Untersuchungen und Veranstaltungen sowie Vorhaben, die zu einer strukturellen Stärkung dieses Forschungsfeldes beitragen. Außerdem unterstützt die Stiftung mit eigenen Initiativen die Vermittlung von Forschungsbefunden in die politische Praxis und Öffentlichkeit.

Weitere Informationen: Dr. Thomas Held, Deutsche Stiftung Friedensforschung, Am Ledenhof 3-5, 49074 Osnabrück Tel. 0541/6003542, Fax 0541/60079039 info@bundesstiftung-friedensforschung.de www.bundesstiftung-friedensforschung.de Webseite des Review 2014 - Außenpolitik Weiter Denken: www.review2014.de

Der Eintritt ist frei.

 
Unterstützt vom Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e.V.