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Presseinformation
25. September 2014

 

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Über Europas Zukunft und deutsche Aufgaben

Friedensgespräch mit italienischem Publizisten Angelo Bolaffi am 3. Oktober

Italien, das Herkunftsland des Gastredners Prof. Dr. Angelo Bolaffi am Tag der Deutschen Einheit im Rathaus, zählt auch nach dem Amtsantritt des jungen Ministerpräsidenten Matteo Renzi nach Meinung vieler zu den europäischen Nachbarländern mit großem Reformbedarf. Aber auch Deutschland, so, Bolaffi, muss seine Hausaufgaben erledigen, wenn die Europäische Integration nicht scheitern soll.

Diese These wird der römische Philosoph und Publizist am Freitag, dem 3. Oktober um 11 Uhr im Rathaus in seinem Festvortrag unter dem Titel »Nach dem großen Wandel - Europas Zukunft und deutsche Aufgaben« zum Tag der Deutschen Einheit konkretisieren.

Auch in diesem Jahr steht das Friedensgespräch am 3. Oktober, zu dem Stadt, Landkreis und Universität Osnabrück gemeinsam einladen, unter dem Motto »Europa sieht Deutschland«. Angelo Bolaffi, der als Professor für politische Philosophie an der Universität La Sapienza in Rom lehrt, kam 1969 als Stipendiat an die FU Berlin und wirkt später am gleichen Ort als Hochschullehrer. Als Herausgeber und Übersetzer machte er Texte deutscher Philosophen wie Adorno, Marcuse, Tönnies und Fraenkel in Italien zugänglich. Er veröffentlichte Essays über Carl Schmitt, Ernst Cassirer und Hannah Arendt.

Von 2007 bis 2011 leitete Bolaffi das italienische Kulturinstitut in Berlin. Sein jüngstes Buch »Cuore tedesco. Il modello Germania, l'Italia e la crisi europea« erschien 2014 auf deutsch unter dem Titel »Deutsches Herz«.

Die Gesprächsleitung hat Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke, Vorsitzende des Wissen-schaftlichen Rates der Osnabrücker Friedens-gespräche. Der Eintritt ist frei, Anmeldung unter Tel. 323-4430 oder protokoll@osnabrueck.de erbeten.

 

 
Unterstützt vom Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e.V.