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Presseinformation
30. April 2014

 

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Musiktheater als Friedensthema

Friedensgespräch im Rahmen des 2. Friedenslabors des Theaters Osnabrück

Am Sonntag, 11. Mai, 19.30 Uhr, heißt es »Bühne frei« für ein zweites Osnabrücker Friedensgespräch in Kooperation mit dem Theater Osnabrück. Das Augenmerk liegt dabei auf der Oper bzw. dem Musiktheater als - auch - politischer Ausdrucksform. Die eingeladenen, fachkundigen Diskussions-teilnehmer stehen für beide Seiten ein: Musik und ihre historischen sowie politisch-gesellschaftlichen Dimensionen.

Klaus Zehelein gilt seit seiner Zeit als Operndirektor in Frankfurt von 1977 bis 1987 als Neuerer der Oper in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er trug die politische Aufbruchsstimmung der 68er-Generation ins Musiktheater, ließ Regisseure wie Hans Neuenfels, Ruth Berghaus und Christof Nel die großen Repertoirewerke von Mozart, Wagner, Verdi radikal neu befragen. Seit 2003 ist er Präsident des Deutschen Bühnenvereins und derzeit auch Präsident der Bayerischen Theaterakademie.

Lothar Zagrosek ist als Dirigent der eigentliche Musiker in der Runde. Er war Generalmusikdirektor der Oper Stuttgart, zuvor an der Oper Leipzig und später Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Er dirigierte nicht nur alle großen Werke von Wagner, Verdi, Mozart. In vielen Aufführungen und Aufnahmen setzte er sich immer wieder besonders für die im Nationalsozialismus verfemten Komponisten ein, darunter die "Theresienstädter Komponisten" wie Ullmann, Krasa und Schulhoff, die im KZ ermordet wurden.

Udo Bermbach ist Politologe und passionierter Wagner-Spezialist. Er ist bekannt für kompetente Analysen von Wagners Opern - aus historischer und soziologisch-politologischer Perspektive. Im Jahr 2000 beriet er Regisseur Jürgen Flimm bei dessen Bayreuther »Ring«-Inszenierung.

Die Diskussion wird geleitet von der Rundfunk- und Fernsehjournalistin Liane von Billerbeck.

 
Unterstützt vom Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e.V.