Über die Friedensgespräche Friedensstadt Osnabrück Alle Veranstaltungen & Gäste musica pro pace
Startseite Newsletter Impressum Kontakt
   

Presseinformation
14. Oktober 2010

 

 
 
Medienpartner
Glaube und Globalisierung

Friedensgespräch im Rahmen des Kongresses "Religionen und Weltfrieden"

Wie verträgt sich die mit der Globalisierung verbundene Idee der »einen Welt« mit der Vielfalt religiöser Überzeugungen und Lebensweisen? Wie begegnen die Religionen drohenden Glaubenskonflikten? Können die großen Weltreligionen ihre Anhänger in Sinn- und Identitätskrisen stärken? Warum liegen religiöse Friedensbotschaften und das Handeln von Gläubigen oft so weit auseinander? Diese und andere Fragen stellen sich den Teilnehmern des Osnabrücker Friedensgespräches am 21. Oktober im Kongress-Saal der OsnabrückHalle. Die Veranstaltung beginnt um 20.00 Uhr.

Im Rahmen des Internationalen Symposiums »Religionen und Weltfrieden. Zum Friedens- und Konfliktlösungspotenzial von Religionsgemeinschaften«, an dem die Organisatoren der Friedensgespräche sich beteiligen, werden der Staatssekretär im Ministerium für Religiöse Stiftungen der Arabischen Republik Ägypten, Dr. Selim Abdel-Galeel, und Prof. Dr. Peter Steinacker, ehemaliger Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, erwartet. Steinacker hatte bereits im Vorjahr an gleicher Stelle mit dem damaligen Ministerpräsidenten Wulff und der GRÜNEN-Politikerin Antje Vollmer über Religionsfragen diskutiert. Auch aus Ägypten konnten die Friedensgespräche bereits früher einen Gast begrüßen: Im Oktober 2007 betonte Religionsminister Zakzouk in einem Vortrag die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit der Religionen und Staaten dieser Welt. Für die Leitung des Podiumsgesprächs, bei dem auch das Publikum zu Wort kommen soll, hat eine Journalistin zugesagt, die jüngst in der Talkshow von Anne Will auf sich aufmerksam machte: Ines Pohl ist Chefredakteurin der Berliner tageszeitung (taz).

Religionen, so die Grundidee des Kongresses, werden oft nur als Faktor der Eskalation in Gewaltkonflikten wahrgenommen oder gar als Triebkräfte eines möglichen »Zusammenpralls der Zivilisationen«. Der vom 20. bis 23. Oktober andauernde Kongress, dessen Programm von der Deutschen Stiftung Friedensforschung, dem Forschungsverbund Religion und Konflikt und dem Wissenschaftlichen Rat der Osnabrücker Friedensgespräche verantwortet wird, möchte das Potential von Glaube und Religion bei der Lösung von Konflikten ausloten. Der Eintritt ist frei.

 
Unterstützt vom Förderkreis Osnabrücker Friedensgespräche e.V.