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Presseinformation
26. Mai 2004

 

Friedensgespräch als Auftakt zum Jugendhilfetag in Osnabrück

Renate Schmidt, Heinz Rudolf Kunze und Angela Marquardt diskutieren Zukunftsperspektiven für die Jugend

Der bevorstehende 12. Deutsche Jugendhilfetag in Osnabrück ist Anlass für ein Friedensgespräch am Dienstag, den 1. Juni 2004, 19 Uhr, in der Aula der Universität. Zu Gast sind Renate Schmidt, die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Sänger, Komponist und Autor Heinz Rudolf Kunze und die frühere Bundestagsabgeordnete der PDS, Angela Marquardt.

»Wie geht die Gesellschaft mit ihrer Zukunft um?«, lautet die Kernfrage beim Podiumsgespräch unter Leitung von Prof. Dr. Alrun Niehage und Daniela De Ridder von der Fachhochschule Osnabrück. Die Moderatorinnen fragen: »Ist 'Leben lernen', das Motto des Jugendhilfetages, das probate Rezept für eine erfolgreiche Lebensführung oder doch nur eine Art Placebo für Jugendliche? Und welche Lehren müssen Jugendliche heute aus den gesellschaftlichen Realitäten ziehen?« Thema werden auch die Angebote unserer Gesellschaft an Jugendliche und junge Erwachsene sein: neben Bildung und Karriere vor allem Unterhaltung und Konsum: »Was bieten Musik, virtuelle Welten und einschlägige Genussmittel?«

Renate Schmidt ist Bundesministerin mit Jugendressort seit Oktober 2002. Die gelernte Programmiererin war als Systemanalytikerin und Betriebsrätin tätig, bevor sie 1980 als Abgeordnete der SPD in den Bundestag kam. Von 1990 bis 1994 amtierte sie dort als Vizepräsidentin. Von 1994 bis 2000 war sie Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag. Seit 1997 ist Renate Schmidt auch stellvertretende Vorsitzende ihrer Partei.

Die 1971 in Ludwigslust in Mecklenburg geborene Angela Marquardt engagierte sich nach ihrem Abitur ab 1990 für die PDS und wurde 1995 zur stellvertretenden Vorsitzenden ihrer Partei gewählt. Von 1998 bis 2002 war sie als PDS-Bundestagsabgeordnete mit besonderem Outfit oft im Blickfeld der Medien. Sie war jugendpolitische Sprecherin ihrer Partei und Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Im vergangenen Jahr trat sie aus der PDS aus, in der sie keine politische Zukunft mehr sah.

Mit Heinz Rudolf Kunze beteiligt sich ein Insider der Jugendkultur an der Debatte. Den erfolgreichen Musiker, der auch literarisch die Feder führt, hat jüngst bereits der Bundestag als einen von elf Experten für die Mitwirkung in der Enquetekommission »Kultur in Deutschland« nominiert, die unter Vorsitz von Bundestagspräsident Thierse arbeitet. Kunze wurde 1956 im ostwestfälischen Espelkamp geboren und wuchs in Osnabrück auf. Hier war er Mitglied der Literarischen Gruppe und studierte Germanistik und Philosophie, bevor er 1980 erste Erfolge als Singer/Songwriter feiern konnte. Seither belegen viele Konzerte, Musikneuerscheinungen und Buchveröffentlichungen seine Talente.

 

 
 
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